Sendzimir Verzinkung

Bei der Sendzimir-Verzinkung wird die Zinkauflage beidseitig, im Durchlauf durch ein Zinkbad, auf ein Breitband aufgebracht. Auf dem Stahl bildet sich eine Eisen-Zink-Legierungsschicht mit einer darüber liegenden Reinzinkschicht. Eingesetzt wird diese Verzinkung in der Regel für Bauteile bis max. 2 mm Materialstärke, da bis zu dieser Stärke ein ausreichender Kantenschutz durch “kathodische Schutzwirkung“ erzielt wird. Die verfahrensbedingten “eisenblanken“ Schnittstellen der Bauteile sind, insbesondere bei Einsatz in Innenräumen, durch die kathodische Schutzwirkung nicht von Nachteil. Bandverzinkte Bauteile können ohne Beschädigung der Zinkoberfläche verformt werden.

Gerade für den Bereich der Holzverbinder ist sendzimirverzinktes Material erste Wahl. Das Verfahren erlaubt es, Verbinderteile „fertig fallend“ und weitestgehend automatisiert herzustellen.


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